Überweisungen, Berichte, Behandlungsplanung –
das A und O der Zusammenarbeit
Schnittstelle Ambulant – Ambulant
Schnittstellenprobleme im ambulanten Gesundheitswesen treten bei den Übergängen zwischen verschiedenen ambulanten Akteuren (Hausarzt, Facharzt, Psychologischer Psychotherapeut) auf. Um eine lückenlose, koordinierte Patientenversorgung zu gewährleisten, sollten diese Schwierigkeiten beseitigt werden – insbesondere auch bei chronisch Kranken oder komplexen Therapien.
Die wichtigsten ambulanten Schnittstellen in der Hausarzt-Facharzt-Psychotherapeuten-Zusammenarbeit sind Überweisungen, Facharztberichte, Befundweiterleitungen, die gemeinsame Behandlungsplanung und Vertretungsregelungen. Auch das gemeinsame Medikamentenmanagement ist eine wichtige Schnittstelle. Weitere Schnittstellenprobleme treten auch bei den Hausarztvermittlungsfällen auf.
Die Sicherstellung des Informationsflusses durch strukturierte Kommunikation hat oberste Priorität, damit alle Beteiligten Zugriff auf relevante Patienteninformationen haben (Digitalisierung, elektronische Patientenakte). Der erhöhte Koordinierungsbedarf verhindert Doppeluntersuchungen und Therapiebrüche.
Ein professionelles Schnittstellenmanagement in Praxen und Ärztenetzwerken ist die Grundlage einer guten Kooperation. Interdisziplinäre Fallkonferenzen und digitale Kommunikationsplattformen erleichtern die Zusammenarbeit. Standardisierte Überleitungsbögen helfen beiden Seiten.