Schwerpunkt

Ambulant – Stationär

Ambulante Versorgung im Spannungsfeld der Sektoren

Schnittstelle Ambulant – Stationär

Text: Detlef Haffke — Illustration: WRK

Die Schnittstellenprobleme zwischen ambulanter (Arztpraxis) und stationärer (Krankenhaus) Versorgung beschreiben viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Der Übergang von Patientinnen und Patienten zwischen diesen beiden Sektoren sind verbesserungswürdig.

Wichtige Übergangspunkte zum ambulanten Bereich sind die Notaufnahmen im Krankenhaus und das Entlassmanagement des Krankenhauses. Die Notaufnahme nimmt Patienten auf und gibt sie entweder an die Krankenhausfachabteilungen oder den ambulanten Bereich weiter. Nach einem Krankenhausaufenthalt ist ein koordiniertes Entlassmanagement wichtig. Es stellt eine qualitativ hochwertige Nachsorge im ambulanten Bereich sicher.

Die starren Grenzen zwischen Krankenhaus und ambulanter Versorgung müssen aufgeweicht werden, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten effizienter und patientenzentrierter zu gestalten, basierend auf dem Prinzip ambulant vor stationär“.

Um die Schnittstellenprobleme abzubauen, sind sektorenübergreifende integrierte Behandlungspfade, ein optimiertes Entlassmanagement, eine strukturierte Pharmakotherapie und intersektorale Qualitätszirkel wichtig.