Prolog

Aktuell

Arzt und Patient im Nationalsozialismus

Ausstellung in der KVN vom 3. bis 27. März in Hannover

Text: Detlef Haffke

Abb.: Illustrierte Zeitung – Die Wochenschrift des Gebildeten, BD 180, Nr. 4589, 23. Februar 1933, Sondernummer „Arzt und Volk“, Titelblatt

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) präsentiert vom 3. bis 27. März 2026 die Wanderausstellung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung „Systemerkrankung: Arzt und Patient im Nationalsozialismus".

Gezeigt werden Geschichten von Ärztinnen und Ärzten, aber auch Schicksale von Patientinnen und Patienten während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Deutschland.

Mit der Wanderausstellung präsentiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Ergebnisse einer mehrjährigen Forschungsarbeit des Zentrums für Antisemitismusforschung. Im Mittelpunkt stehen dabei Ärzteschaft, Patientinnen und Patienten sowie die Rolle der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands während der Nazi-Zeit zwischen 1933 und 1945.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit jeweils von Montag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 17 Uhr und am Freitag von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. KVN-Bezirksstelle Hannover, Schiffgraben 28, 30175 Hannover (Zugang über Innenhof Berliner Allee 22). Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen
Website zur Wanderausstellung Systemerkrankung: www.systemerkrankung.de
Die Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands im Nationalsozialismus:
www.tu.berlin/asf/forschung/forschungsprojekte/kbv

Im Sprechzimmer

KBV startet neue Podcast-Serie

Text: KBV

Mitten hinein in den Praxisalltag führt ein neuer Videopodcast der KBV. Anschaulich und vor allem sehr unterhaltsam schildern Ärztinnen und Ärzte in der Serie „Im Sprechzimmer. Der Podcast aus dem Praxenland.“ ihre Erfahrungen und Erlebnisse „im geilsten Job der Welt“, wie es ein Landarzt beschreibt. Die Folgen sind auf allen gängigen Streaming-Plattformen verfügbar.

Was bedeutet es, Landarzt zu sein? Wofür ist eigentlich der ärztliche Bereitschaftsdienst da – und wofür nicht? Und welche Rolle spielt die Arztpraxis für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Diese Fragen und noch viel mehr beantworten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Regionen Deutschlands „Im Sprechzimmer“. Das neue Podcast-Format ist Teil der Praxenland-Kampagne der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen, die den Wert der wohnortnahen Versorgung durch Hausarzt-, Facharzt- und Psychotherapiepraxen herausstellt. Moderiert werden die Folgen von der Hörfunk-Journalistin Franziska Walser.

Einblicke in den Praxisalltag

Hörerinnen und Hörer erfahren in der ersten Folge vom Diabetologen Carsten Philipzig und der Praxismanagerin Dörte Becker in Husum, wie es gelingt, die Abläufe in der Gemeinschaftspraxis bestmöglich zu organisieren, bei täglich rund 50 Patientinnen und Patienten den Überblick zu behalten und dabei auf jede und jeden individuell einzugehen.

„Wir leben zwar auf dem Land, aber nicht hinterm Mond“, sagt Dr. Thomas Aßmann, Landarzt in Lindlar und FAZ-Kolumnist. In Folge zwei der Miniserie berichtet er, wie moderne Medizin in der Landarztpraxis funktioniert, welche Rolle digitale Vernetzung spielt – und was es bedeutet, nachts allein für ein großes Gebiet zuständig zu sein.

Der Podcast zum Alltag in der ambulanten Versorgung umfasst zunächst sechs Folgen von jeweils etwa 25 Minuten Länge. Weitere Episoden zu Erfahrungen und Herausforderungen im Praxenland folgen im Wochentakt.

Ab sofort auf allen Plattformen

Der Videopodcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar – darunter Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und YouTube.

Hier den Podcast auf Podigee abspielen:

Netz niedergelassener Pädiater ausgezeichnet

Projektvideos zum 15. Niedersächsischen Gesundheitspreis

Text und Foto: Lars Menz

Thorsten Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVN, freute sich, dass mit dem Praxisnetz Pädiatrie Nordwest seit längerem wieder einmal das Engagement von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Niedersachsen gewürdigt wurde.

Anfang Dezember 2025 wurde zum fünfzehnten Mal der Niedersächsische Gesundheitspreis vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium sowie Wirtschaftsministerium, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, der AOK sowie der Apothekerkammer Niedersachsen verliehen. Im Leibnizhaus Hannover wurden drei herausragende Praxis-Projekte ausgezeichnet.

Foto: Thorsten Schmidt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVN, freute sich, dass mit dem Praxisnetz Pädiatrie Nordwest seit längerem wieder einmal das Engagement von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in Niedersachsen gewürdigt wurde.

In der Preiskategorie „Flächenland Niedersachsen: Gesundheitliche Versorgung in ländlichen Räumen gestalten“ wurde das „Praxisnetz Pädiatrie Nordwest“ ausgezeichnet.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Gesellschaft zur Hilfe für suchtgefährdete und abhängige Menschen e.V. in der Preiskategorie „Prävention als Schlüssel: Aktiv werden gegen Sucht“

Die Medizinische Hochschule Hannover (Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie / Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik) erhielt den Niedersächsischen Gesundheitspreis in der Preiskategorie „Digital Health – Chancen von KI und digitalen Technologien nutzen“.

Mehr zum Gesundheitspreis Niedersachsen unter www.gesundheitspreis-niedersachsen.de